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Google SERPs ruhig, doch die Tools liefern ein trübes Bild

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Google SERPs ruhig, doch die Tools liefern ein trübes Bild

Nebel bei den SERPs-Trackern

Am SEO-Himmel sieht es deutlich ruhiger aus als gestern. Am 16. und 17. September gab es bei den Rankings mäßige Turbulenzen mit einem Höchstwert von 6,1/10. Der vorläufige Stand für den 18. September 2026 liegt heute wieder bei 4/10. Das ist eine erste Tendenz, kein endgültiger Wert.

Die spannendere Entwicklung betrifft die Sichtbarkeitsmessung. Search Engine Roundtable berichtet, dass Google Scraper und Rank-Tracking-Tools womöglich deutlich strenger blockiert. Ein Tool-Anbieter spricht sogar von einem Rückgang um 80 % bei den Daten, die sich noch aus Google erfassen ließen. Dadurch können manche Ranking-Charts fehlerhaft wirken, obwohl der tatsächliche Traffic stabil bleibt. Website-Betreiber sollten Rank-Tracker deshalb immer mit Search Console und Analytics abgleichen, bevor sie voreilige Schlüsse ziehen.

Shopping-Ergebnisse in Europa verschieben sich deutlich

Google hat heute die offiziellen Search Central-Dokumente angepasst und lokale Unternehmensanfragen in die EEA-Einheiten für Aggregatoren und Anbieter aufgenommen. Betroffen sind Hotels, Flüge, Transport, Produkte und jetzt auch lokale Unternehmen. Auf Googles Seite zu regionalen Features werden EEA-Einheiten für Produkte und lokale Unternehmen ebenfalls aufgeführt, zuletzt aktualisiert am 18. September 2026.

Das ist relevant, weil Search Engine Roundtable beobachtet hat, dass kostenlose Produkteinträge und beliebte Produktkarussells in mehreren EEA-Märkten verschwinden. Aus einzelnen Ländern werden Rückgänge von 90 bis 100 % gemeldet. Search Engine Journal hatte bereits erklärt, dass Google im Zuge des Digital Markets Act Vergleichsdiensten und direkten Anbietern eigene Einheiten einräumt.

Ecommerce und AI-Steuerung

Produkte aus dem Erwachsenenbereich im Ecommerce brauchen für Shopping-Features jetzt eine korrekte Kennzeichnung im Feed oder in den strukturierten Daten. Google betont jedoch, dass dies keinen Einfluss auf gewöhnliche organische Web-Rankings hat. Eine weitere aktuelle Warnung von Search Engine Land richtet sich an Werbetreibende: Die Änderung bei Google Smart Bidding scheint die medianen CPCs für tROAS-Kampagnen mit begrenztem Budget seit dem 17. August um 15,8 % erhöht zu haben.

Das Fazit

Reagieren Sie heute nicht auf jeden einzelnen Ausschlag im Rank-Tracker. Prüfen Sie zuerst Search Console, Verkäufe, Leads und den tatsächlichen Traffic. Wer in Europa verkauft, sollte jetzt Produktfeeds, lokale Daten und die Eignung für Aggregator-Einheiten kontrollieren.

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