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Ranking-Turbulenzen erreichen 8,2, Zweifel an Tracking-Tools wachsen

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Ranking-Turbulenzen erreichen 8,2, Zweifel an Tracking-Tools wachsen

Rankings in Aufruhr

Die Suchergebnisse schwanken heute noch stärker. Unser vorläufiger Wert liegt bei 8,2/10. Das ist der Höchststand nach einem Monat mit durchgehend mittleren bis hohen Werten zwischen 6 und 8. Die Anbieter zeichnen allerdings ein uneinheitliches Bild: SEMrush, Wincher, Serpstat und Accuranker liegen beim Maximum von 10/10 oder knapp darunter. SimilarWeb und Algoroo melden dagegen ruhige 3,6 bis 3,7.

Das ist bereits der dritte Ausschlag in gut einer Woche. Search Engine Roundtable berichtete am 24. Oktober über ein unbestätigtes Update. Am 27. folgten noch stärkere Schwankungen und deutlich mehr Diskussionen in der SEO-Community.

Die Sache hat allerdings einen Haken. Semrush hat bestätigt, dass Google einigen automatisierten Ranking-Tools fehlerhafte Suchergebnisse liefert. Ahrefs, AccuRanker, BrightLocal und weitere Ranking-Tracker melden seit September ähnliche Probleme. Ein Teil der heutigen 10/10-Werte könnte also auf fehlerhafte Daten zurückgehen, nicht auf tatsächliche Ranking-Veränderungen.

Die KI-Suche verändert sich weiter

  • Google testet oben in den AI Overviews Schaltflächen, die gezieltere Suchanfragen vorschlagen. Ein Klick darauf passt die Suchanfrage jedoch nicht an, sondern führt in den AI Mode
  • Im AI Mode werden gesponserte Produkte, also Anzeigen, zwischen den organischen Produktergebnissen getestet
  • Anzeigen im AI Mode werden auf Australien, Kanada, Indien, Kenia, Malaysia, Neuseeland, Nigeria, Pakistan, die Philippinen und Singapur ausgeweitet

Damit hat Google noch mehr Möglichkeiten, Suchende bei sich zu halten, statt sie auf Ihre Website weiterzuleiten.

Google weitet Spam-Richtlinien aus

Google hat am 26. Oktober seinen Leitfaden zu Spam durch nutzergenerierte Inhalte ergänzt. Neu sind Hinweise dazu, wie sich die Indexierung von Inhalten verhindern lässt, die nur per Link geteilt werden sollen. Gemeint sind Seiten, die zwar über einen Link erreichbar sind, aber nicht in den Suchergebnissen auftauchen sollen. Search Engine Journal sieht darin ein Zeichen, dass Google bei der Spam-Bekämpfung weitere Arten von Plattformen, Tools und Diensten ins Visier nimmt.

Was Sie jetzt tun sollten

  • Prüfen Sie Klicks und Impressionen in der Search Console, bevor Sie der Warnung eines Ranking-Trackers vertrauen
  • Wenn Nutzer auf Ihrer Plattform eigene Seiten erstellen können, verhindern Sie mit noindex, dass privat per Link geteilte Seiten im Google-Index landen
  • Die Search Console zeigt nur einen Teil der Links. Wenige Spam-Links in der Liste bedeuten daher nicht, dass Ihre Website frei davon ist
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