AI Search beruhigt die SERP-Lage

Regeln für AI Search werden klarer

Das deutlichste SEO-Signal der letzten 48 Stunden: Google zieht bei AI Search spürbar die Zügel an. Am 15. Mai hat Google Hinweise veröffentlicht, die eines klarstellen: Auch AI Overviews und AI Mode bauen weiter auf denselben SEO-Grundlagen auf, also auf crawlbaren Seiten, nützlichen Inhalten, klarer Struktur und echter Fachkenntnis. Search Engine Land und Search Engine Journal kommen zum gleichen Schluss: AEO und GEO sind keine neuen Wunderdisziplinen, sondern weiterhin SEO. Google nennt außerdem einige vermeintliche AI-Search-„Tricks“, die Website-Betreiber getrost ignorieren können, darunter llms.txt, spezielles AI-Markup, künstlich zerlegte Inhalte und die Jagd nach erfundenen Brand Mentions.

Spam-Regeln gelten jetzt auch für AI-Antworten

Google hat außerdem die Formulierungen in seiner Spam-Richtlinie erweitert. Erfasst werden jetzt ausdrücklich auch Versuche, generative AI responses in Google Search zu manipulieren. Klar gesagt: Wer mit Doorway Pages, fingierten Erwähnungen, massenhaft produziertem Junk-Content oder Cloaking versucht, AI Overviews oder AI Mode zu beeinflussen, fällt jetzt eindeutig unter die Spam-Regeln. Sowohl Search Engine Roundtable als auch Search Engine Land haben das am 15. Mai aufgegriffen. Laut offizieller Richtlinie können Verstöße zu schlechteren Rankings oder zum Ausschluss aus den Suchergebnissen führen.

Ranking-Wetter: ruhiger, aber noch nicht stabil

Die SERP-Volatilität blieb vom 5. Mai bis 16. Mai erhöht, meist im Bereich von 5 bis 6,9/10. Der heutige Zwischenstand liegt bei 4,2/10. Die Rankings beruhigen sich also, sind aber noch nicht vollständig stabil. Search Engine Roundtable meldete außerdem Diskussionen in der Community und stärkere Ausschläge in den Tools rund um den 13. bis 14. Mai, passend zum insgesamt unruhigen Verlauf.

Was Sie jetzt tun sollten

  • Hören Sie auf, für angebliche „AI SEO hacks“ zu bezahlen.
  • Machen Sie Seiten leichter crawlbar, zitierbar, vergleichbar und vertrauenswürdig.
  • Ergänzen Sie eigene Beispiele, Fotos, Daten, Bewertungen und fachlich fundierte Details.
  • Prüfen Sie Ihre Logs auf Google-Agent. Laut Search Engine Journal steht dieser für AI-Agenten, die im Auftrag von Nutzern Websites besuchen, nicht für normales Crawling.
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