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Ranking-Schwankungen steigen auf 8,5: Rank-Tracker bekommen verfälschte Ergebnisse

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Ranking-Schwankungen steigen auf 8,5: Rank-Tracker bekommen verfälschte Ergebnisse

Wieder Bewegung bei Google, bislang ohne Bestätigung

Die Google-Rankings schwanken schon den ganzen Monat. Jetzt nehmen die Turbulenzen weiter zu. In den vergangenen 30 Tagen lag unser Tracker im mittleren bis hohen Bereich, bei etwa 6 bis 8/10. Heute stieg der Wert auf 8,5/10, Wincher und Serpstat liegen beide bei 10. Noch fehlen allerdings Daten einiger Anbieter, der Wert kann sich also noch ändern. Search Engine Roundtable berichtete am Montag über neue Verschiebungen, die offenbar rund zwölf Stunden zuvor begonnen hatten. Google hat bislang nichts bestätigt. Zuvor hatte es bereits am 24. Oktober, am 20. und 21. Oktober sowie am 16. Oktober Hinweise auf unbestätigte Updates gegeben.

Ihr Rank-Tracker könnte falschliegen

Ein Teil dieser Schwankungen ist womöglich gar nicht echt. Semrush hat bestätigt, dass Google einigen automatisierten Ranking-Tools verfälschte Suchergebnisse liefert. Ahrefs, AccuRanker, BrightLocal und weitere Rank-Tracker melden seit September ähnliche Probleme. Nozzle hat das Phänomen als erstes Unternehmen gemessen und sieht darin eine Reaktion von Google auf KI-Scraping und Grounding. Dabei werden Suchergebnisse massenhaft abgerufen, um sie als Grundlage für KI-Antworten zu nutzen. Rank-Tracker geraten dabei zwischen die Fronten. Das Ausmaß ist erheblich: Am 21. Oktober stufte Nozzle 35,7 % der geprüften SERPs als manipuliert ein. Was Tracker als Schwankung erfasst haben, könnte also teilweise auf ausgetauschte Ergebnisse zurückgehen. Konkret heißt das: Wenn Ihr Tool meldet, dass Sie über Nacht von Seite eins verschwunden sind, muss das nicht stimmen.

Kleine Änderungen an der Dokumentation

  • Favicons: Googlebot muss jetzt Weiterleitungen von der Startseite zu der Seite folgen können, auf der das Favicon angegeben ist. Laut John Mueller wurde die Formulierung wegen KI geändert.
  • Nutzergenerierte Inhalte: Googles Spam-Richtlinien nennen jetzt ausdrücklich auch Plattformen und Tools, mit denen Nutzer geteilte Seiten, generierte Inhalte und Web-Apps erstellen können.
  • AI Overviews erscheinen inzwischen bei über 80 % der Google-Suchanfragen.

Was Sie jetzt tun sollten

Prüfen Sie einen gemeldeten Ranking-Verlust zuerst in der Search Console, bevor Sie reagieren. Echte Zugriffsdaten sind aussagekräftiger als Tracker-Screenshots, gerade jetzt. Zeigt sich der Rückgang auch dort, halten Sie die betroffenen Tage fest. Warten Sie mit größeren Änderungen, bis sich die Lage beruhigt hat.

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